Medienmitteilung

#DieSichtderSVP auf die letzte Landratssitzung Folge 23/09/2020

Zweite Frau Landammann gewählt

Auch wenn die Wahl nicht mit dem nötigen Glanz im Ring zu Glarus und durch das Glarner Stimmvolk vorgenommen wurde, so war es doch ein historischer Akt, welcher am letzten Mittwoch der Landrat vorgenommen hat. Als erst zweite Frau im Kanton Glarus wurde Marianne Lienhard in das höchste politische Amt gewählt. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, im Kanton neue Akzente zu setzen. Beim Blick auf die Geschichte dürfte aber ein Umstand für Überraschung sorgen. Die aktuelle Frau Landammann und auch die erste Frau, welche das höchste Amt im Kanton ausgefüllt hat, gehören Parteien rechts der Mitte an. Parteien, welche sich typischerweise nicht grell und laut für die Gleichberechtigung der beiden Geschlechter einsetzen. Ironischerweise sind es genau diese Parteien, die den Frauen den Weg zu diesen Ehren nicht verbauen. Es zeigt sich in diesem Beispiel, dass zwischen Worten und Taten eine gewisse Lücke klafft. Deshalb kommen wir seitens der SVP zum Schluss: «Lieber Taten statt Worte». Dies haben wir seitens der SVP bereits im Landrat unter Beweis gestellt. Mit vier Landrätinnen stellen wir jene Fraktion mit den meisten weiblichen Parlamentarierinnen und sind auch prozentual über dem Schnitt des Gesamtrates.

Das V im Namen der SVP ist Programm

Die SVP hat sich hauptsächlich mit den Parteien auf der linken Seite stark für die Volksrechte und die Landsgemeinde eingesetzt. Der ganzen Fraktion war klar, dass eine Delegation von nicht dringlichen Vorlagen an den Landrat nicht zielführend sein kann und auch nicht so umgesetzt werden soll. Gänzlich selbst entscheiden wollten die Parlamentarier in der Mitte (BDP, GLP, CVP). Dank einer heterogenen, deutlichen Mehrheit wurde jedoch die Lands- gemeinde nicht um ihre Rechte betrogen. Im Kanton Glarus muss und soll das Volk im Ring zu Glarus das letzte Wort haben. Aus diesem Grund wird in den nächsten Tagen auch eine Motion eingereicht werden, welche eine baldige Durchführung einer ausserordentlichen Lands- gemeinde fordert, sobald es die pandemische Lage ermöglicht.

Zuviel ist zuviel oder weniger ist mehr

Mit Hilfe der deutlichen Mehrheit der SVP-Stimmen konnte man einen Schildbürgerstreich der vorberatenden Kommission verhindern. Diese wollte die Tektonik-Arena Sardona neben den beiden bestehenden Besucherzentren in Elm und Glarus auch neu zusätzlich für CHF 155‘000 in der lintharena bewerben. Obwohl das Stimmenverhältnis in der Kommission noch mit 7 zu 1 deutlich ausfiel, konnte der Antrag mit den Zusatzkosten im Landrat mit 29 zu 24 gebodigt werden. Das nun fehlende Besucherzentrum führt möglicherweise den einen oder anderen Gast nicht nur ins Sportzentrum im Glarner Norden, sondern hoffentlich auch, dank gratis Informationen im frequenzstarken lintharena, weiter südlich in den wunderschönen Kanton hinein. Die Gesteinsschichten gilt es nicht nur anhand eines Beispiels, sondern in Natura zu bewundern und dafür wäre das Besucherzentrum in Näfels eine Fehlinvestition.

Sicht_der_SVP_auf_Landratssitzung

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