Nomination der Regierungsratskandidaturen und Parolenfassung zu den eidgenössischen Abstimmungsvorlagen vom 30.11.2025

Marianne Lienhard, seit 12 Jahren im Regierungsratsamt, hat einen breitgefächerten Leistungsausweis als Departementsvorsteherin Volkswirtschaft und Inneres vorzuweisen. Sie ist motiviert, sich der Wahl am 8. März 2026 erneut zu stellen, um die Herausforderungen für den Kanton auch in den nächsten vier Jahren anpacken zu können.
Mit Elan möchte auch Thomas Tschudi die erste Gesamterneuerungswahl angehen, nachdem er im März 2024 als Nachfolger von Benjamin Mühlemann das Regierungsratsamt angetreten hat. Im Departement Bau und Umwelt konnte er bereits in dieser kurzen Zeit einige Probleme entschärfen oder neu aufgleisen.
Die sehr gut besuchte Versammlung unter der Leitung von Adrian Hager nominierte die beiden Regierungsräte ohne Gegenstimme und empfiehlt die SVP-Zweierkandidatur zur Wahl am 8. März 2026.
Einleitend zur Vorstellung der JUSO-Initiative «Für eine soziale Klimapolitik» verwies der Vorsitzende auf die Beantwortung der landrätlichen Interpellation zu den möglichen Auswirkungen für den Kanton und die Gemeinden bei einer allfälligen Annahme dieser Initiative. Anschliessend legten Sven Keller und Hannes Vögeli ihre Argumente für oder gegen die JUSO-Initiative «Für eine soziale Klimapolitik» dar. Beiden Rednern wurde aufmerksam zugehört und besonders die Pro-Argumentation gab noch zu einigen Fragen Anlass. Die Abstimmung zeigte erwartungsgemäss ein einheitliches Bild. Die Parteimitglieder sagten Nein zu dieser Initiative.
Auch die von Barbara Rhyner vorgestellte Service Citoyen – Initiative, welche einen Grundwiderspruch zwischen Wahlfreiheit der Dienstart und der Garantie von Sollbeständen in Armee und Zivilschutz in sich trägt, fand bei der Versammlung keine Zustimmung und wurde ebenfalls mit einem einstimmigen Nein verabschiedet.
