Medienmitteilung

SVP Glarus Süd / Nomination der Gemeinderäte Marti und Baumgartner

Von links nach rechts: Markus Marti, Barbara Rhyner (Parteipräsidentin), Martin Baumgartner

An der Mitgliederversammlung der SVP Glarus Süd im Restaurant Raben in Linthal haben die Anwesenden die Traktanden der kommenden Gemeindeversammlung beraten und die Nominationen für die am 8. März 2026 stattfindenden Gemeinderatswahlen vorgenommen. Die bisherigen Gemeinderäte Markus Marti und Martin Baumgartner wurden von der Versammlung einstimmig und mit Applaus nominiert. Einzelne Geschäfte des Gemeinderates hingegen stiessen nicht auf Zustimmung: Die SVP wird bei der vorgeschlagenen Erhöhung des Steuerfusses einen Abänderungsantrag stellen und das Parkplatzkonzept ablehnen.

Der Vorstand freute sich sehr, mit Marti und Baumgartner zwei engagierte Politiker zur Nomination für die Gemeinderatswahlen vorschlagen zu können. An der Versammlung blickten die beiden auf ihre vier- respektive zweijährige Ratserfahrung zurück und gewährten einen Ausblick auf zukünftige Themen, wobei sie insbesondere in ihren eigenen Departementen konkrete Projekte benennen konnten, die sie noch anpacken möchten. Mit der Nominierung zweier arrivierter Gemeinderatskandidaten wurde das Wahljahr 2026 aus Sicht der SVP Glarus Süd optimal lanciert.

Nur 2% Erhöhung des Steuerfusses
Die finanzielle Lage und damit die Traktanden «Budget» und «Steuerfuss» gaben wie üblich am meisten zu diskutieren. Der Gemeinderat beantragt – nicht ohne Einwirkung des Regierungsrates – eine Erhöhung das Steuerfusses um 3%. Dies ermöglicht ein besseres Ergebnis und bremst damit die Verschuldung. Die SVP anerkennt zwar die Notwendigkeit und begrüsst es auch, wenn in der Investitionsrechnung wieder etwas mehr Freiheiten bestehen – dies kommt auch dem einheimischen Gewerbe zugute. Weil aber noch die Effizienzanalyse im Raum steht, wird die SVP einen Abänderungsantrag auf Erhöhung des Steuerfusses um 2% stellen und erwartet, dass das restliche Prozent zukünftig mit anderen Massnahmen in der laufenden Rechnung – allenfalls auch mit Erkenntnissen aus der Effizienzanalyse – kompensiert werden kann. Die SVP Glarus Süd wird sich auch zukünftig für möglichst tiefe Steuern und Gebühren einsetzen. Sie schreibt sich aber auch eine gesunde und nachhaltige Finanzpolitik mit Raum für sinnvolle Investitionen auf die Fahne, woraus der nun vorliegende Kompromissvorschlag resultiert.

Ablehnung des Parkplatzkonzeptes
Auch die weiteren, aber nicht minder wichtigen Traktanden wurden angeregt diskutiert. Die Mitglieder sprachen sich auf Antrag des Vorstandes für die Ablehnung des Parkplatzkonzeptes aus, weil Aufwand und Ertrag nicht verhältnismässig erscheinen. In allen weiteren Traktanden wird die SVP den Anträgen des Gemeinderates folgen.

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