Positionspapier zur zukünftigen Nutzungsplanung

Obwohl die SVP die Rückweisung an der Gemeindeversammlung nicht unterstützt hat, möchten wir für die zukünftige Vorbereitung einer neuen Vorlage gerne unsere Vorstellungen bekannt machen.

Folgenden Punkten gilt es aus Sicht der SVP Rechnung zu tragen:

Gewässerraum
Da Bundesbern die Vorgaben in diesem Bereich laufend anpasst, ist es wichtig, den daraus entstehenden Handlungsspielraum ins laufende Nutzungsplanverfahren einfliessen zu lassen. Freiräume bei der Ausscheidung des Gewässerraums zugunsten der Landwirtschaft und von Bauten sind sinnvoll auszuschöpfen. Das Gespräch mit Betroffenen und dem Kanton muss verstärkt gesucht werden.

Bauzonendimensionierung
Bei der Bauzonendimensionierung gilt für die SVP der Grundsatz: So viel auszonen wie nötig, so wenig wie möglich. Hier kann die Zusammenarbeit von Gemeinde und Kanton verbessert werden. Berechnungsmodelle, welche zu kleineren Baulandreserven führen, sind zu nutzen

Baureglement
Das Baureglement ist gesamtheitlich zu überprüfen und auf die Ängste der Bevölkerungsgruppen ist Rücksicht zu nehmen. Der angedachte Freiraum ist grundsätzlich zu begrüssen. Eine Einteilung in mehr unterschiedliche Zonen ist jedoch sinnvoll, da nicht existierende Quartiere in ein neues Schema gegossen werden sollten. Neu auszuscheidenden Überbauungen dürften demgegenüber gerne mehr Freiheiten zuteilwerden.

Unverzügliche Sichtung der Positionen

Wir erachten es als sinnvoll, das Gespräch mit den Wortführern und den Parteien aufzunehmen. Eine Sichtung der Positionen kann unverzüglich vorgenommen werden.

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